Sprechen alle Franzosen französich?

Diese Frage stellten sich einige der 3. und 4. Klässler der Grundschule Hardt am Dienstag, den 15. Oktober, als es morgens um 6.40 Uhr mit dem Bus gen Frankreich ging. Schon lange hat die Gemeinde Hardt eine Partnerschaft mit der Gemeinde Vandoncourt in Frankreich, die ostsüdöstlich der Stadt Montbéliard liegt. Und so fühlen sich auch die Schulen miteinander verbunden.

Jedes Jahr treffen sich die 3. und 4. Klassen der Grundschule Hardt mit Schülern aus Vandoncourt und dem Nachbarort Montbouton. Im Frühjahr kommen die französischen SchülerInnen nach Hardt und im Herbst gibt es dann von den Hardtern SchülerInnen den Gegenbesuch. Zusammen mit den Klassenlehrerinnen Tanja Alf und Ulla Grötzinger-Elser und Anne Herzog, die in beiden Klassen je eine Stunde Französisch gibt, erreichten die SchülerInnen nach dreieinhalbstündiger Fahrt das Ziel. Nach der Begrüßung erhielt jedes deutsche Kind von seinem französischen Partnerkind eine Einladungskarte zum Mittagessen.

Doch zuvor wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe durfte den Ort mit einem Teil der französischen SchülerInnen Vandoncourt zu Fuß erkunden, die andere Gruppe durfte in die „damassine“, ein Mitmachmuseum, gehen, um wiederum in Gruppen Äpfel zu pressen, Apfelkompott zu zubereiten oder in der Ausstellung zu erfahren, wie wir unsere Umwelt im täglichen Leben schonen können, indem wir weniger Abfall produzieren. Jede Schülergruppe durfte an jeder Aktivität teilnehmen. Zum Mittagessen wurden die deutschen Kinder in die französischen Gastfamilien eingeladen. Nachmittags wurden die Gruppen getauscht. Zum Abschluss gab es noch einen kleinen Imbiss – natürlich mit Apfelsaft und selbstgemachtem Kuchen und so konnten sich die Kinder für die Rückreise stärken. Alle waren sich einig, dass es ein sehr erlebnisreicher Tag war. Und auch die Frage, ob denn alle Franzosen französisch sprechen, konnte danach einwandfrei geklärt werden.

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